Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich Ghosts 'n Goblins auf einem Arcade-Automat irgendwo in einem Einkaufszentrum sah. Ritter Arthur machte sich auf, um die Prinzessin zu retten, kassierte einen Treffer, und stand dann da in seiner Unterwäsche. Ich war zehn Jahre alt, und das war wahrscheinlich der gemeinste Streich, den mir je ein Videospiel gespielt hatte.

Capcom veröffentlichte das Original-Arcade-Spiel Ghosts 'n Goblins 1985, und in den Jahren danach fand es seinen Weg auf praktisch jede Plattform, die es gab — Commodore 64, Amiga, Atari, NES, und natürlich PC unter MS-DOS. Es ist ein Action-Platformer, bei dem der Spieler einen Ritter steuert, der sich durch Friedhöfe, Burgen und dämonische Landschaften kämpft, während Zombies, Geister und allerlei geflügelte Kreaturen von überall auf dich losstürzen. Das Ziel ist einfach: zum Ende kommen, den Boss besiegen, die Prinzessin retten. Nur dass „einfach" rein theoretisch ist.
Die PC-Version von 1987 bleibt dem Original-Spirit treu, leidet aber visuell und akustisch natürlich im Vergleich zu den Arcade- oder Amiga-Versionen. Die EGA-Grafiken haben ihren ganz eigenen Charme, und die Sound Blaster-Sounds geben ihr Bestes. Aber das Gameplay ist genauso unbarmherzig wie überall sonst. Arthur bewegt sich auf einem festen Weg, das Springen ist steif und unpräzise — gewollt, nicht zufällig — und wenn dich ein Gegner zweimal trifft, fängst du die Runde von vorne an. Du kannst Waffen aufsammeln, aber die falsche zur falschen Zeit zu nehmen, kann dich genauso zuverlässig in den Untergang bringen wie der Boss selbst. Und dann gibt es da noch diese Sache mit dem zweiten Durchgang, über die ich lieber nichts sage, damit jeder sie selbst erleben kann.

Was hat Ghosts 'n Goblins gebracht, und was ist erhalten geblieben? Vor allem die Idee, dass Schwierigkeit Teil des Designs ist, nicht ein Fehler darin. Das Spiel bestraft dich nicht willkürlich — jeder Tod hat einen Grund, auch wenn du ihn in diesem Moment nicht akzeptieren willst. Dieser genaue Ansatz beeinflusste das ganze Genre für Jahrzehnte, bis zu den heutigen sogenannten Soulslike-Spielen, die ihre gesamte Identität auf dem gleichen Prinzip aufgebaut haben. Die PC-Version mag nicht kanonisch sein — es gibt bessere Portierungen dafür — aber auch hier bleibt diese grundlegende DNA unangetastet.

Heute bekommt jeder, der Ghosts 'n Goblins im Browser spielt, am meisten davon, wenn er wissen will, woher die Obsession mit gerecht grausamen Spielen kommt. Oder wenn er denkt, dass moderne Spiele schwer sind. Ich empfehle der letzteren Gruppe, genau hier anzufangen — dieses Spiel von 1987 wird ihnen schnell beibringen, dass Schwierigkeit seitdem eigentlich nachsichtiger geworden ist.