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Der Herr der Ringe in vier Spielwellen

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Die Spiele zu Der Herr der Ringe kommen in Wellen, die kaum etwas miteinander zu tun haben. Am Anfang steht der Text: Melbourne House arbeitete das Buch in Abschnitten ab und machte daraus bebilderte Adventures. Shadows of Mordor und The Crack of Doom setzen den ersten Teil fort und sind vor allem für ihren strengen Parser bekannt — das Spiel versteht nur wenige Formulierungen und weist das meiste zurück, was man eintippt. Weiterzukommen heißt oft, das richtige Verb zu erraten.

Die zweite Welle kam von Interplay. J.R.R. Tolkien's The Lord of the Rings, Vol. I und J.R.R. Tolkien's The Lord of the Rings, Vol. II: The Two Towers machten aus der Vorlage ein Gruppenrollenspiel mit großer, frei begehbarer Karte und digitalisierten Figurenbildern. Daneben steht J. R. R. Tolkien's Riders of Rohan, das Strategie auf der Übersichtskarte mit berittenen Actionkämpfen verbindet — eine Mischung, nach der damals kaum jemand griff.

Nach den Filmen zerfiel die Lizenz

Mit den Filmen teilten sich die Rechte auf. Die Filmlizenz lag bei EA, das darauf Actionspiele baute, in denen Schläge zu Kombinationen verkettet werden; dazu gehört The Lord of the Rings: The Two Towers. Die Buchrechte hielt Vivendi, dessen Mittelerde deshalb anders aussehen musste als das der Filme: andere Gesichter, andere Rüstungen, andere Entwürfe für dieselben Schauplätze. Von der Filmseite stammt The Lord of the Rings: The Battle for Middle-earth, eine Echtzeitstrategie, die die großen Schlachten der Leinwand nachbaut.

Im Katalog steht eine ganze Reihe von Titeln aus Mittelerde. Mehrere davon starten im Browser, zum Beispiel: Shadows of Mordor, The Crack of Doom und J. R. R. Tolkien's Riders of Rohan. Die übrigen, darunter beide Interplay-Bände und The Battle for Middle-earth, sind als Profilseiten mit Beschreibung vorhanden.

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